Festung Ehrenbreitstein

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Luftaufnahme der Festung Ehrenbreitstein | ©GDKE

Herzlich Willkommen auf einer kleinen Reise durch die preußische Festung Ehrenbreitstein. Sie ist eine der bekanntesten Koblenzer Sehenswürdigkeiten, deren Standort ein über 100 Meter hoher Felsen ist. Jeder, der die Festung bereits besucht hat, kennt den beeindruckenden und schönen Ausblick vom Oberen Schlosshof über die Stadt Koblenz mit Rhein, Mosel und dem Deutschen Eck. Doch die schöne Aussicht über Koblenz ist nicht das Einzige, was die Festung zu bieten hat.

Die Festung liegt 118 Meter über dem Rhein im Koblenzer Stadtteil Ehrenbreitstein. Sie ist eine seit dem 16. Jahrhundert bestehende, ursprüngliche kurtrierische Festungsanlage, die nach ihrer Zerstörung im Jahr 1801 einer Ruine glich. Diese zerstörte Festung des Erzbistums Trier wurde vom Königreich Preußen zwischen 1817 und 1828 unter der Leitung des preußischen Offiziers Schnitzler neu erbaut und galt als militärisch uneinnehmbar. Die Nordseite verfügt über drei Verteidigungslinien, die vom feindlichen Angreifer überwunden werden mussten, um ins Innere der Festung zu gelangen. Zur Verteidigung der Festung wurden vor allem nach Norden und Osten hin sehr starke Befestigungen angelegt. Die Außenmauern mit bis zu drei Metern Mächtigkeit weisen zusätzlich Kanonenscharten auf. Vor diesen befinden sich tiefe, etwa 25 Meter breite, Hauptgräben und Wälle.

Diese Befestigung war nur von Norden anzugreifen und beherrschte Mosel und Rhein. Dennoch wurde die Festung vor ihrer Fertigstellung 1834 immer wieder mehrfach ausgebaut. Im Gegensatz zu einer barocken Festung mit hochaufragenden Türmen und Giebeln wurde das Bild der preußischen Festung Ehrenbreitstein durch niedrige Bauten mit flachen Dächern bestimmt.


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Eingangsbereich zur Festung |©GDKE
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Die Festung vom gegenüberliegenden Ufer | ©GDKE
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Festung Ehrenbreitstein, die lange Linie | ©GDKE
Mehr Informationen finden Sie hier Weitere Spuren in der Architektur

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