Elisenbrunnen, Aachen

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Schon die Römer kannten die zahlreichen Thermalquellen in Aachen, dass sich über die Jahrhunderte zum Bade- und Kurort entwickelt hatte. Ende des 17. Jahrhunderts war Aachen der „Kurort der Reichen und Schönen“. Die Könige und Prominenten dieser Zeit gaben sich hier die Klinke in die Hand.

1819 beschloss der Aachener Stadtrat den Bau einer Brunnenhalle. Mit dem neuen Trinkbrunnen sollte ein repräsentatives Gebäude erbaut werden, in dem das als Heilwasser geschätzte Thermalwasser aus der „Kaiserquelle“ an ausgegeben werden konnte. Man entschied sich für den Standort am Friedrich-Wilhelm-Platz. Die Grundsteinlegung des Brunnens erfolgte anlässlich des 25. Thronjubiläums des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. am 16. November 1822. Im Jahr 1823 überarbeitete Friedrich Schinkel die ursprünglichen Baupläne von Cremer. Erst nach der Erteilung der Baugenehmigung durch die preußische Regierung 1824 konnte mit den Bauarbeiten zum neuen Trinkbrunnen begonnen werden.

Der Weiterbau musste jedoch bereits 1825 aufgrund von finanziellen Engpässen der Stadt eingestellt werden. Um die Finanzierung zu gewährleisten, wurde vom Stadtrat die Einführung einer indirekten Steuer auf Futtermittel, Wein und Baumaterialien gefordert, welches jedoch von der preußischen Regierung abgelehnt wurde. Am 2. Mai 1827 wurde der Elisenbrunnen eröffnet, die offizielle Einweihung erfolgte jedoch erst im Jahr 1828.


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Postkarte vom Elisenbrunnen Aachen | 1910
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