Südbrücke Köln

Die Südbrücke über den Rhein in Köln wurde von 1906 bis 1910 für 5,5 Millionen Mark von der Königlich Preußischen Staatseisenbahn als Eisenbahn- und Fußgängerbrücke erbaut. Für die Entwürfe der Steinbauten der Portalen und Pfeilern konnte der Berliner Architekten Franz Schwechten gewonnen werden, der auch die entsprechenden Bauten der Hohenzollernbrücke entwarf. Stromaufwärts sind figürlichen Darstellungen der Rhein und das Rheinland in Sage und Geschichte dargestellt. Stromabwärts erklären Reliefs die Bedeutung des Rheinlandes für die Industrialisierung um die Jahrhundertwende durch Schifffahrt, Handel und Industrie. Die Südbrücke wird vorwiegend für den Güterverkehr zwischen südlichen Güterbahnhöfen genutzt. Auf Grund eines schweren Unfalls beim Bau des mittleren Fachwerkbogens im Jahre 1908, bei dem acht Arbeiter getötet wurden, verzichtete man auf eine Eröffnungsfeier. Beim Aufmarsch des Westfeldzuges in beiden Weltkriegen über Belgien nach Frankreich diente die Südbrücke, zusammen mit der Hohenzollernbrücke als eines der „Nadelöhre“ des Eisenbahnknotenpunktes über den Rhein. Die Südbrücke fällt besonders durch ihre neuromanischen Steinbauten und mit reichem Figurenschmuck ausgestattet Treppentürme auf. Nach dem 2. Weltkrieg wurde auf einen Wiederaufbau der dekorativen Portale und von Teilen der Turmarchitektur verzichtet.


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