KUNST | ARCHITEKTUR

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Kunstakademie Düsseldorf | © Dr. Michael Donner

Insbesondere Bade- und Freizeiteinrichtungen, aber auch Burgen und Schlösser wurden von den Preußen mit ihrer Burgen- und Rheinbegeisterung wieder aufgebaut. Exemplarisch zu nennen sind Burg Stolzenfels bei Koblenz oder auch Burg Rheinstein. 1823 schenkte die Stadt Koblenz die Burgruine Stolzenfels Kronprinz Friedrich Wilhelm, der sie als königliche Sommerresidenz wieder aufbauen ließ und 1825 kaufte Prinz Friedrich von Preußen die Ruine der Burg Rheinstein.

Am 4. September 1842 legen der preußische König Friedrich Wilhelm IV. (1795-1861) und der Kölner Erzbischof Johannes von Geissel (1796-1864) den Grundstein zum Weiterbau des 1248 begonnen und seit dem 15. Jahrhundert nicht weiter gebauten Kölner Domes. Erst am 15.10.1880 wird der mit 157 Metern höchste Bau Europas nach 623 Jahren vollendet. 20,5 Millionen Mark hat er gekostet. Diesmal nimmt Kaiser Wilhelm I. am dreitägigen Fest teil und preist ihn als „hehres Denkmal zum Heile des Vaterlandes“.  

Die Düsseldorfer Kunstakademie wird 1819 wieder errichtet und wirkt unter ihren Direktoren Peter von Cornelius (1783-1867) und Wilhelm von Schadow (1788-1862) als "Düsseldorfer Schule" über das Rheinland hinaus. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts findet in der Malerei der Expressionismus mit August Macke (1887-1914), der seit 1900 in Bonn lebt und arbeitet, Eingang in das Rheinland. Dem Expressionismus ebenso wie dem Naturalismus verpflichtet ist auch der Duisburger Bildhauer und Grafiker Wilhelm Lehmbruck (1881-1919), der seit 1901 an der Düsseldorfer Kunstakademie studiert und 1910 seinen ständigen Wohnsitz nach Paris verlegt. Ganz neue Wege geht der 1907 gegründete "Deutsche Werkbund" als Vereinigung von Künstlern, Architekten, Unternehmern und Sachverständigen, der sich 1914 mit einer vielbeachteten Ausstellung in Köln präsentiert.

Weitere Informationen im Portal für Rheinische Geschichte Veranstaltungen zu diesem Thema

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