POLITIK | GESCHICHTE

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Das Ständehaus war von 1880 bis in die 1930er Jahre das Parlamentsgebäude des Provinziallandtags der preußischen Rheinlande in Düsseldorf. Von 1949 bis 1988 diente es dem nordrhein-westfälischen Landtag als Tagungsort. Heute ist das Ausstellungsgebäude K21 und präsentiert die Zeitgenössische Kunst der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen.

Auf dem Wiener Kongress 1815 erhielt Preußen den Großteil seines 1807 bestehenden Staatsgebietes zurück. Neu hinzu kamen beträchtliche Gebiete im Westen, die es unter Vereinigung mit früherem westlichen Staatsgebiet bald zur Provinz Westfalen und zur Rheinprovinz zusammenfasste.

Der preußische Staat bestand seitdem aus zwei großen, aber räumlich getrennten Länderblöcken in Ost- und Westdeutschland. In den neuen Provinzen im Westen entstanden in Koblenz, Köln und Minden mächtige Festungen, gebaut nach neupreußischer Befestigungsmanier, zur Sicherung der preußischen Vormachtstellung.

Das während der Freiheitskriege seinem Volk gegebene Versprechen, dem Land eine Verfassung zu geben, löste Friedrich Wilhelm III. nicht ein. Anders als in den meisten übrigen deutschen Staaten wurde in Preußen auch keine Volksvertretung für den Gesamtstaat geschaffen. Statt eines Landtages für ganz Preußen wurden Provinziallandtage mit Mitspracherecht einberufen.

Die Rheinprovinz im Jahre 1871
© LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte
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