WISSENSCHAFT | BILDUNG

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Universität Bonn

Im zivilen Bereich förderte Preußen insbesondere die Bildung und Wissenschaft: indem beispielsweise die 1717 in Preußen eingeführte Schulpflicht auch in den neuen Landesteilen durchgesetzt wurde. Provinzial-Schulkollegien ermöglichten eine Vereinheitlichung des Unterrichts.

Unterrichtet wurden Schreiben, Lesen, Rechnen, Religion und "nützliche Kenntnisse" (Beispielsweise Erdkunde oder vaterländische Geschichte) Am 18. Oktober 1818 gründet der preußische König Friedrich Wilhelm III. (1770-1840) als sechste preußische Universität die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Die Universität nutzt die Räume der ehemaligen erzbischöflichen Residenz in Bonn und übernimmt den Großteil der Bibliotheksbestände der Duisburger Universität, die am selben Tag aufgelöst wird.

Die Bonner Universität ist die akademische Ausbildungsstätte für die neuen preußischen Provinzen im Westen Deutschlands. Von Anfang an lasen bekannte Professoren in Bonn, so dass die Universität sehr schnell sehr gut anerkannt war. Um 1900 gab es in der Rheinprovinz eine Technische Hochschule in Aachen, eine Handelshochschule in Köln, eine Landwirtschaftsschule in Bonn-Poppelsdorf, eine Kadettenanstalt in Bergisch-Gladbach-Bensberg, 45 Gymnasien, 15 Realgymnasien, 10 Oberrealschulen, 17 Progymnasien, 20 Realschulen, 3 Realprogymnasien und zehn Schullehrerseminare.

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